Verpflegung in einem Transsib-Zug

Einkaufen auf den Zwischenstationen

Alle 3-10 Stunden hält der Zug für 5-30 Minuten (je nach der Stadtgröße) auf den Unterwegsbahnhöfen. Die Nichtfir­menzüge haben häufigere und längere Aufenthalte (bis zu 2-3 Stun­den). Auf fast je­dem Bahnhof können während des Aufenthalts Lebensmittel, dar­unter warme Speisen und ande­re Kleinigkeiten günstig ein­gekauft werden. Zu empfehlen sind regionale warme und kalte Gerichte wie z.B. Pelmeni und Pirogen mit verschiedenen Füllungen, darunter mit Pilzen, Sauerkraut, Kartoffeln, Quark oder Fleisch. Die Pro­dukte sind meist preisgünstiger und fri­scher als im Restaurant. Passen Sie jedoch bei der Geldausgabe gut auf und halten Sie immer passenden Betrag bereit.

Restaurantwagen

Die Preise im Restaurantwagen sind etwas günstiger als in Deutschland. Die Restaurantwagen in den internationalen Zügen werden an jeder Grenze gewech­selt. Bezahlt wird in der jeweiligen Landeswährung (siehe Abschnitt Geldwechsel). Ein russischer und chinesischer Restaurantwagen bietet 48, ein mongolischer 32 oder weniger Sitzplätze. Die Speisekarten sind in der jeweiligen Landessprache und meist auch in Englisch erhältlich.

Samowar

In jedem Wagon befindet sich ein Samowar mit 24 Stunden verfügbarem und ko­stenfreiem Heißwasser. Die Schaffner verkaufen im Wagon Bier, Kaffee und Tee. Es empfiehlt sich eventuell eigenen Tee, Kaffee und Zucker/Honig je nach Geschmack mitzunehmen.

Rauchen im Zug

Es besteht Rauchverbot im Korridor, in den Abteilen und in den Toiletten. Rau­chen darf man ausschlie­ßlich in den dafür vorgesehenen Raucherecken am Ende jedes Wagons und oft auch im Restaurantwa­gen.

Siehe auch Abschnitt Transsib Packliste.

 


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