Zugreise entlang der Seidenstraße

Eine Zugreise durch Usbekistan: TASCHKENT – BUCHARA – SAMARKAND – CHIWA – TASCHKENT, 11 Tage

Eine Zugreise nach Usbekistan und Kasachstan: ASTANA - ALMATY - SAMARKAND - URGENCH/CHIWA - TASCHKENT, 14 Tage

Mit dem Zug entlang der alten Seidenstraße in Zentralasien - eine Reise nach Usbekistan, Kasachstan und China: SAMARKAND - TASCHKENT - ALMATY - ÜRÜMQI - XI'AN, 15 Tage

Die Seidenstraße gilt als eine der ältesten Handelsrouten der Welt. Tausende von Kilometer lang war dieses Karawanenwegnetz, das schon in antiken Zeiten Mittelmeer mit Zentralasien und China verband.

Die Route der Seidenstraße nahm ihren Ursprung in der chinesischen Stadt Xi'an, führte durch Wüsten, Oasen und schneebedecktes Gebirge zum Schwarzen Meer und nach Rom. Sie diente nicht nur dem Warenaustausch, sondern wurde mit der Zeit auch zu einer wichtigen Kreuzung, wo sich die großen Zivilisationen trafen. Die Kamele transportieren auf der Seidenstraße nicht nur Seide, Gewürze und Juwelen. Neben Händlern zogen da auch Missionare und Pilger und trieben die Verbreitung der Religionen und Kulturen. Hier trafen zwei verschiedene Zivilisationen aufeinander – der Osten und der Westen – mit ihren ganz besonderen Kulturtraditionen, Religionen, wissenschaftlichen und technischen Errungenschaften.

Die ganze Strecke von China nach Rom in beiden Richtungen zu bewältigen, dauerte damals sechs bis acht Jahre, was zur besonderen Entwicklung der Städte in Zentralasien beitrug.

Heute ist die Pracht der Seidenstraße im größten Teil unter dem Sand der Wüsten begraben. Nur wenige Strecken wurden für Touristen rekonstruiert.

Der Mythos Seidenstraße zieht bis heute all diejenigen an, die die märchenhaften abgelegenen Regionen entdecken wollen. Auf der Seidenstraße unterwegs zu sein, ist heute leichter denn je. Statt auf dem Kamel, kann man die Strecke heutzutage in ein paar Tagen mit dem Zug bewältigen.

Auch wenn es entlang der Seidenstraße keine durchgehenden Züge und zeitlich gut abgestimmten Umsteigeverbindungen gibt, besteht auf der gesamten Strecke aber eine lückenlose Eisenbahnverbindung – die letzte Lücke wurde im Jahre 1992 zwischen Almaty und Urumtschi geschlossen.

 


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