Die Bedingungen in den Zügen und Waggons - Ihre Meinung dazu aus dem Jahr 2011

Die Fahrten in den Transsibzügen 2. Klasse waren in Ordnung. Die chinesische Variante war dabei wesentlich sauberer und auch die Abteile, der Tisch und die Betten in den Abteilen waren deutlich breiter, je Bett ca. 10 cm mehr. Außerdem verfügten die chinesischen Züge über einen seperaten, sauberen Waschraum mit drei Waschbecken. Im russischen Zug war nur in der Toilette ein sehr kleines, nicht gerade appetitliches Waschbecken mit kaltem Wasser. Toilettenpapier muß man immer mitbringen, "Flüssigseife" ist manchmal vorhanden. Handtuch nicht vergessen! Feuchttücher sind die bessere Variante.

Ein Samowar mit heißem Wasser für Tee, Kaffee oder Trockensuppe stand immer zur Verfügung. Sehr gut! Gut schmeckende Trockensuppen oder geräucherten Fisch konnte man meist auf den Bahnsteigen oder im Speisewagen kaufen. x----Leider war das Angebot nicht sehr abwechslungsreich. Keine frischen Sachen. Das Essen im Speisewagen ist nicht zu empfehlen. Das Essen ist sehr teuer und nicht gut.

11.10.2011


Die Züge waren ok und entsprachen den Erwartungen. Wir sind gut damit zurecht gekommen. Auch der Tipp mit dem Bus nach Ulan Batar zu fahren war wohl sehr gut wie wir von Zugreisenden gehört haben.

08.10.2011


Die Fahrt in Zug Nummer 2 war sehr bequem, sobald man das ganze Gepäck mal untergebracht hatte und besonders das Einkaufen am Bahnsteig ist lustig und die meisten Sachen wirklich gut und günstig. Wenn man nicht ein paar Sachen zur Beschäftigung dabei hat, kann die Landschaft manchmal etwas fad wirken, aber schöne Fotoobjekte findet man immer wieder.

Die Busfahrt von Ulan Ude nach Ulan Bator war ok, hat gut geklappt, war aber kein Highlight - war aber ja auch nicht als solches angedacht. Auf jeden Fall praktischer als mit dem Zug denke ich, sechs Stunden an der Grenze wären wohl hart, deren zwei haben auch schon gereicht. Insgesamt waren wir 14 Stunden unterwegs - Stau ist in UB ja obligatorisch.

Die Baikalbahn ist ein sehr schöner Ausflug gewesen, ging alles unkompliziert und Gott sei Dank war das Wetter wieder gut, nachdem es tags zuvor in Irkutsk bei 12 Grad ständig geregnet hatte. Das Bad bei acht Grad Wassertemperatur war aber doch sehr frisch ;)

Vielen Dank für die Organisation und beste Grüße vom Chinggis Khan Airport

03.09.2011


Die Reise im Zug (Nr. 68) war angenehm. Alles war sehr sauber, zu meiner Überraschung. Wir hatten täglich wechselnde Mitreisende und jeweils etwa 24 Stunden Zeit unsere Lebensumstände im Gespräch auszutauschen. Eva war unermüdlich als Dolmetscherin tätig und mit ihr war die Fahrt ein großes Vergnügen. Auch die Fahrkarten haben wir in angemessener Zeit bekommen. In Moskau herrschten 42 Grad bei unserer Ankunft und wir haben noch im Gewitteranzug den roten Platz umrundet und uns dann beim Regenguss ins angrenzende Kaufhaus geflüchtet. Gut, dass Eva sich überall auskannte und genau wusste, wohin sie mich führen wollte.

31.08.2011


Transsib Nowosibirsk-Irkutsk, Zug Nr. 340, 2. Kl.
Wir haben uns gut in die Gegebenheiten der Transsib eingefunden und empfanden die zweitägige Fahrt eine Bereicherung unserer Erfahrungen (man kann auch ohne tägliches Duschen und andere gewohnte Annehmlichkeiten gut auskommen).

Transsib Irkutsk - Ulan Ude, Zug Nr. 340, 2. Kl.
Sergej bringt uns bis ins Abteil. (Vorher musste er noch in der Apotheke Immodium für uns besorgen.) Fahrt war sehr schön, weil es stundenlang am Ufer des Baikals entlanggeht.

Busfahrt nach Ulan Bator
Ein erneutes Erlebnis! Grenzübergang erinnerte an frühere deutsch-deutsche Kontrollen. Aber wir hatten Glück: Er dauerte nur 2 1/2 Stunden, da wir die fast die ersten Grenzgänger waren. Nette Begegnungen und "Gespräche" mit einigen Mitreisenden in den Pausen. Beinahe wären wir in Ulan Bator pünktlich gewesen, wenn wir nicht in ein unbeschreibliches tägliches Verkehrschaos geraten wären. Wir waren erst gegen 21 Uhr am Ziel (der Bus ein paar Tage vorher war erst um 23.30 Uhr da). Wie erleichtert waren wir, dass ein Fahrer auf uns wartete (obwohl das im Reiseverlaufsplan nicht stand). Und er sprach sogar deutsch.
Weil die Fahrzeit eines Busses nicht im voraus abschätzbar ist und man im Bus selbst ja sehr eng sitzt, ist die Fahrt mit der Bahn vielleicht doch körperlich nicht so anstrengend.

30.08.2011


Alle Zügen waren auf die Minute pünktlich. Ab Krasnojarsk die ersten Touristen an Bord; bislang gab es nur uns - und Russen... Ab Ulan Ude sind zum ersten Mal Touristen in unserem Abteil. Elendlange Grenzformaltitäten bei Nauschki. Ab Ulan Bator - schöne Fahrt durch die Wüste Gobi, das Umspuren in Erlian an der chinesisch-mongolischen Grenze verfolgen wir aus dem Wagon heraus, aussteigen ist - entgegen der Auskunft in den Reiseführern – nicht möglich.

30.07.2011


Der Zug Nr. 23 von Peking nach Ulan Bator war nicht besonders voll, sodass ich mir das 4-Bett-Abteil mit nur einem Reisenden teilen musste (ein Deutscher, der mit dem Zug von Hanoi nach Faro unterwegs war). Das Abteil war sehr gemütlich und die Fahrt durch China und die Mongolei traumhaft. Einziges Manko war die Tatsache, dass es von Peking bis zur mongolischen Grenze keinen Restaurant-Wagen gab. Aber ich hatte Glück und konnte unterwegs Nudelsuppen einkaufen, sodass ich nicht hungern musste :). Der Grenzübergang dauerte tatsächlich 5 Stunden, aber man kann aus dem Zug aussteigen (dann verpasst man allerdings den 'Radwechsel', für einige Zugfanatiker war dies ein kleineres Drama - also, wenn man dies miterleben möchte, unbedingt im Zug bleiben!). Am Grenzbahnhof gibt es einen kleinen Supermarkt, sodass man sich dort nochmal mit Lebensmitteln eindecken kann und auch die fünfstündige Wartezeit mit Bier etc ganz gut rumbringt. Die restliche Fahrt durch die Mongolei (und Gobi Wüste am frühen Morgen!) verging wie im Flug, und nach genau 30 Stunden Fahrt sind wir in UB angekommen.

03.07.2011



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