Die Bedingungen in den Zügen und Waggons

Die Weiterfahrt mit der Bahn bis Irkutsk war ok, der Zug ist zwar etwas älter, aber man kann das Fenster öffnen. Das Vier-Bett-Abteil war völlig ausreichend, wir hatten gut Platz und einen wunderbaren Sonnenaufgang über dem Baikalsee direkt vom Zugbett aus! Auch mit den Tickets von Irkutsk nach Moskau gab es keine Probleme, wir schätzten das Vierbett-Abteil zu dritt, das hat sich auf jeden Fall gelohnt. Der Zug war voll. Insgesamt eine ganz tolle Reise! Vielen Dank, das Sie uns unser doch sehr "individuelles" Reisen ermöglichten! Wir sind sehr zufrieden mit allen Leistungen und würden jederzeit wieder bei Ihnen buchen!

06.07.2015


Wir waren absolut zufrieden mit den von Ihnen gebuchten Plätzen im Zug. Unser Abteil war stets jeweils in der Mitte des Wagons, d.h. die Entfernung zu den Toiletten war sehr gut, so konnten wir den Gerüchen bestmöglich aus dem Weg gehen. :P

29.09.2014


Es war eine fantastische Reise und bis auf eine Kleinigkeit hat alles wunderbar geklappt: laut Ihren Angaben sollte der Zug um 8:05 Peking verlassen, laut Fahrkarte ist er aber erst um 11:22 gefahren. Das hat für ein wenig Verwirrung gesorgt; wir sind rechtzeitig um kurz vor acht Uhr hin, aber die Abfahrt war in der Tat erst um 11:22.

Die 2. Klasse war in meinen Augen äußerst komfortabel: die Betten weich, es gab Laken und Kissen, sogar Handtücher. Auch war alles ausgesprochen sauber und wurde während der Reise sehr sauber gehalten. Die Schaffnerin war sehr bemüht und zuvorkommend - toller Service!

Wir hatten großes Glück, da in unserem Vierer- Abteil sonst keine Gäste waren, daher hatten wir viel Platz.

Auch die Abholung der Tickets war problemlos. Ich freue mich, bald neue Abschnitte der transsibirischen Eisenbahn zu entdecken!

Freundliche Grüße aus der Mongolei!

01.09.2014


Die Uebergabe der Tickets verfolgte absolut reibungslos und perfekt! Mit den gebuchten Plaetzen im Zug waren wir auch sehr zufrieden, wir waren die ganze Zeit zu viert in dem vierer Abteil.

 

Wir haben leider keine Haendler auf den Bahnhoefen gesehen und keine Russen im Zug kennengelernt, das lag aber wohl am eisig kalten Wetter bzw. daran dass wir per Zufall fast nur deutsche Mitreisende in unserem Abteil hatten, was aber auch sehr schoen war :)

 

Das einzige was wirklich gestoert hat war dass es sehr oft sehr kalt, bzw. nicht geheizt im Zug war. Wir haben dass aber natuerlich mit viel heissem Tee und warmen Klamotten ueberleben koennen und das liegt ja auch nicht an ihnen- ihr Service war wirklich der unterstuetzendste den ich seit langen erlebt habe, daher nochmal vielen Dank!

 

Alles in allem also eine unvergessliche, super Reise! Ich werde sie als Service weiter empfehlen!

09.01.2014


Die Fahrten mit dem Zug verliefen sehr entspannt und wir konnten auch recht gut schlafen. Nur hatten die Schaffner unverständlicherweise nachts immer stark geheizt, sodass teilweise eine unglaubliche Hitze im Abteil das Schlafen unmöglich machten. Die Kommunikation mit den Russen im Zug war sehr schwierig, da weder mein Vater noch ich russisch sprechen. Von den Russen konnte auch niemand englisch, sodass eine Konversation zumeist nur mit zeigen der Wörter im Wörterbuch oder in Zeichenform entstand. Im Abschnitt von Novosibirsk nach Irkutsk waren wir mit 2 holländischen Frauen Mitte 20 im Abteil, die eine 7-wöchige Zugreise von Amsterdam nach Peking machten. Hier fiel die Konversation doch wesentlich leichter. Auch im Waggon waren hier zwei Russland-Deutsche, ein Deutsch-Franzose und zwei weitere Holländerinnen, die sich auf einer Weltreise befanden. Unser dritter Abschnitt der Zugfahrt war am schönsten, da dieser am Baikalufer entlang führte. Auf den Bergen am Südostufer des Baikals lag sogar schon Schnee - echt eine atemberaubende Kulisse.

17.09.2013


Wir sind seit gut einer Woche wieder wohl behalten zurück in Deutschland.

Gerne bin ich (in Absprache mit den drei anderen Mitreisenden) bereit Ihnen unser Feedback zu geben:

Im Gesamten können wir sagen, dass wir mit der Reise der Transsib zufrieden waren und wir einen tollen Urlaub hatten.

Wie erbeten, hatten wir zu viert immer ein Abteil für uns. Allerdings waren die Wägen und Abteile sehr unterschiedlich.

Wir hatten damit gerechnet, dass wie in allen Reiseführern beschrieben, der Standard der Züge mit steigender Zugnummer abnimmt. Wir hatten also erwaretet, dass unsere letzte Zugfahr von Ulan Bator nach Peking mit dem Zug Nr. 4, im "besten" Zug (im Vergleich zu Zug Nr. 70/80 und Nr. 362) stattfinden würde. Das war allerdings nicht so, und wir waren darüber sehr erstaunt und enttäuscht. Das Abteil war sehr ungepflegt, schmutzig (sowohl auf dem Boden, als auch auf dem Tisch und den Ablagen), das Bettzeug war befleckt, und die chinesischen Schaffner waren nicht unbedingt höflich oder zuvorkommend.

Dagegen waren wir von unserem Wagen und Abteil im Zug Nr. 362 äußerst positiv überrascht: sehr sauber, gehobener Standard (moderner Wagen und Ausstattung).

Der Wagen und das Abteil im Zug Nr. 70/80 war zwar etwas alt (und teilweise schimmbefallen), aber dafür gepflegt (es wurde zB. täglich gesaugt).

Wir hatten die Züge betreffend eher den Eindruck, das gerade vorhandene Wagen beliebig an die Loks angebracht werden und weder Standard noch Personal in irgendeiner Weise mit der Zugnummer in Zusammenhang zu bringen sind.

02.09.2013


Die Zugfahrt ab Moskau  war sehr angenehm. Gut das in den russischen Zügen die Klimatisierung tadellos funktioniert, denn es war bis Ulan Bator sehr sehr warm. Die beiden russischen Waggondamen waren wirklich sehr nett und auch die Essensversorgung an den meisten Bahnsteigen unterwegs war gesichert immer lecker und preiswert. Das würden wir anders machen:Fast 4 Tage im Zug bis Irkutsk sind jedoch ziemlich lag, wir würden bei einer Wiederholung  irgendwo am Ural eine weitere Unterbrechung einplanen.

Die Grenzprozeduren sind halt ein wenig nervig, aber mit Interesse haben wir den Tausch des Zugfahrgestelles in der Nacht beobachtet. Besonders gut hat uns gefallen, die Veränderung der Landschaften zu beobachten : Die Taiga,der Ural, die Weiden in der Mongolei und die doch unerwartet belebte Wüste Gobi.

10.08.2013


Ach ja, die 2. Klasse war für unsere Ansprüche völlig ausreichend. Bei einer Zugreise braucht man ja auch nicht viel Luxus erwarten, und das muss einem eben klar sein. Und sauber war es im Großen und Ganzen auch!

30.07.2013


Die Fahrt selbst war auch schön. Wir hatten ein sehr nettes Zugbegleiter Team. Die Verständigung klappte mit russisch, englisch, deutsch ganz gut. Auch konnten wir schon einmal einen Eindruck von der Landschaft und der Straße gewinnen. die wir ja nun von hier aus bis Deutschland mit unserem Wohnmobil zurückfahren.

06.03.2013


Zug 24 nach Peking: Der Zug war mit chinesischem Personal ausgestattet. Hier haben wir also den ersten Eindruck von chinesischer Hygiene bekommen. Wirklich alles war dreckig und hat gestunken. Der Grenzübergang von der Mongolei nach China war allerdings wirklich ein Erlebnis was wir so schnell nicht vergessen werden. Mehrere Stunden hin und her rangieren, Pass-Kontrolle, Zug nicht verlassen, keine Toiletten und dann auch noch der Wechsel der Fahrgestelle - das war schon wirklich abenteuerlich ;-)

22.12.2012


Es hat alles gut geklappt und ist planmäßig verlaufen. Die Busfahrt war eine Bereicherung, alle Hinterlegten Unterlagen haben wir rechtzeitig bekommen. Die Zugfahrt war ok, aber 7 Tage am Stück möchte ich damit nicht fahren, insofern war das so genau richtig. Wenn der Speisewagen gut ist, dann ist alles gut, wir hatten drei verschiedene, der Mogolische war am besten, der Chinesiche war unterirdisch.

09.11.2012


Wir hatten sehr nette Zugbegleiterinnen in unserem Wagon, alles war sehr sauber und wir sind sehr bequem gereist. Der freie Platz wurde mehrmals neu besetzt von anderen russischen Reisenden. Von Nowosibirsk bis Ulan Ude ist eine ältere Buryatin bei uns mitgereist. Sie hat uns ein paar Tips gegeben, wir haben uns nett mit ihr unterhalten (soweit das ging) und sie war dann geradezu enttäuscht, als sie uns nicht noch ein Taxi bestellen sollte, weil es bei der Ankunft in Ulan Ude geregnet hat, sondern wir gleich zu Fuss zum polnischen Kulturzentrum "Nadzieja" gelaufen sind.

Auch die Aufenthalte waren spannend und wir konnten uns schon an den Bahnsteigen und in der Nähe der Bahnhöfe leckere russische Spezialitäten kaufen.

19.09.2012


Die Reise mit der Transsib war durchwachsen. Der erste Teil in der 1. Klasse war super, guter Service und eine freundliche Zugbegleiterin. Die 2. Klasse war dann jedoch schon eine hygienische Herausforderung, sowohl im Abteil als auch insbesondere auf der Toilette: zum Teil kein Klopapier, es stank und war einfach nicht angenehm. Im letzten Teil mit der Transsib von Nowosibirsk nach Irkutsk stank es im ganzen Waggon. Die Schaffnerin war außerdem absolut unfreundlich als wir eingestiegen sind. Sie konnte/wollte - so vermuten wir - nicht verstehen, dass wir das ganze Coupé gemietet hatten und die Situation war sehr unangenehm. Ich habe in meinem Reise know how-Buch gelesen, dass die Züge schlechter werden je höher die Zugnummern werden. Wir hatten 340 und 350, wenn ich mich richtig erinnere. 

18.09.2012


Die Reise hat mir sehr gut gefallen und war sehr interessant. Im Zug waren vorwiegend russische Reisende, keine Touristen. Das war eine sehr tolle Erfahrung. Mit den gebuchten Plätzen war ich sehr zufrieden. Genauso habe ich mir das Coupé auch vorgestellt. Die zweite Klasse war bequem, jedoch nicht ganz sauber. Das hatte ich aber auch nicht anders erwartet. Der Schaffner war sehr freundlich und hat sich sehr um uns bemüht.

07.09.2012


Die Transsib hat ihren Ruf weniger wegen der Landschaft, mehr durch die Art des Reisens und den Kontakt zur Bevölkerung; in den Reiseführern wird genannt, dass man während der Sommerzeit vermehrt auf Touristen trifft und der Kontakt mit der Bevölkerung eher gering ist. War bei mir nicht der Fall:

Auf der Fahrt von Moskau nach UB war ich mit einer russischen Familie Vater/Tochter/und ihr Kleinkind/sowie Bruder bzw. Freund im Abteil. Sie stiegen am nächsten Tag aus, für den Rest der Reise hatte ich das Abteil für mich allein. Der Wagon war etwa 3/4 voll, überwiegend mit russischen Reisenden. Als wir los fuhren, hielt ich mich im Gang des Waggon auf, solange das Mädchen mit dem Kleinkind sich im Abteil einrichtete. Kaum losgefahren packten die Russen aus dem übernächsten Abteil schon die Plastikbecher und Wodka aus, so schnell einer davon blau war, hat er wohl bereits vor dem Zug 'vorgeglüht'.

Auf der Rückfahrt von UB nach Moskau war ich von UB bis Irkutsk mit einer pensionierten russischen Lehrerin im Abteil. Wir unterhielten uns den ganzen Tag und wenn ich oft das eine oder andere nicht verstand, umschrieb sie es mit einfacheren Worten. Natürlich bestand sie darauf, dass ich von ihren mitgebrachtem Essen probiere :-)

Auf der Rückfahrt von UB nach Moskau war der Waggon nur halb belegt, überwiegend mit Touristen. Ein Teil stieg am nächsten Tag in Irkutsk aus und machte Station am Baikalsee, danach war es im Zug noch leerer. Die Köchin des Speisewagens ging immer wieder mit einem Korb Kleinigkeiten durch den Zug und wies darauf hin, dass der Speisewagen geöffnet ist. Es war eine große Freude für sie, wenn man gelegentlich in den Speisewagen zum Essen kam und ihr danach das Kompliment machte, dass es lecker geschmeckt hat. Es verirrte sich selten jemand in den Speisewagen und wenn die Touristen nicht wären, wäre der Zug recht leer. Die russischen und chinesischen Fahrgäste versorgten sich während der Fahrt zumeist mit mitgeführten Fertiggerichten mit heißem Wasser aus dem Samowar.

Von Moskau nach UB waren vereinzelt noch 'Babuschkas' am Bahnsteig, die teils schnell und etwas verdeckt aus der Handtasche Kartoffel u.a. verkauften. Von UB nach Moskau zurück waren dann gar keine mehr da. Ich schätze, sie werden von den Bahnhöfen ferngehalten, da sie ungeliebt Konkurrenz zum Speisewagen und zu den Kiosken am Bahnhof/Bahnsteig sind (am Kiosk hing jeweils die Lizenz, welche sicher auch bezahlt werden muss). So werden die 'Babuschkas' mit der Zeit wohl russische Geschichte werden.

Die Fahrt selbst war gar nicht so langwierig, als ich befürchtete: Bei Abfahrt ein halber Tag, dann drei ganze Tage und bei der Ankunft wieder ein halber Tag. Der Grenzübertritt Russland/Mongolei zog sich mit ca. 5 Std. schon sehr (2 Std. Ausreise, 3 Std. Einreise nach passieren der Grenze); die Toiletten sind natürlich versperrt, man sollte sich also mit essen und trinken schon darauf vorbereiten.

Fährt man die Transsib nur 1 x und fliegt dann die andere Strecke, so finde ich die Richtung UB - Moskau besser. Man hat den langwierigen nervigen Grenzübertritt gleich zu beginn, wenn man noch frisch und ausgeruht ist. Die Waggons sind leerer, als wenn man von Moskau aus startet. Die Richtung UB - Moskau ist auch preislich günstiger.

17.08.2012


Der Zug nr. 3 war ein sehr schöner Zug, mit Speisewagen und Duschen. Der Zug nr. 5 (oder nr. 6) war sehr sauber, wir hatten keine Klimaanlage aber wir konnten die Fenster öffnen. Das Zugspersonal war sehr nett und hilfsbereit (bei allen Zügen). Nur dieser Zug hatte keine Dusche und auch keinen Speisewagen, da die Fahrt aber nur ein bischen mehr wie 24h dauerte, war dies kein Problem.

 

Bei der letzten Zugsfahrt von Irkutsk nach Moskau Zug nr. 339, war es schon einbischen mühsam, dass es keine Duschen und keinen Speisewagen gab. Z. T. waren die Stopps zu kurz um den Zug zu verlassen oder wir hatten Stopps an Bahnhöfen ohne Einkaufmöglichkeiten. Es war sehr heiss (über 35 Grad) in den Zügen, es gab keine Klimaanlage und wir konnten die Fenster nicht richtig öffnen. Aber wir fanden dies als gute Erfahrung und die Reise war wunderschön.

 

Gerne möchte ich mich nochmals bei Ihnen bedanken, für die gute Beratung und für das organisieren unserer Reise.

13.08.2012


Zug Nr 350 Irkutsk - Uland Ude und Busfahrt Ulan Ude - Ulan Bator: Eine echte Alternative zum üblichen Zug Nr. 362 von Irkutsk nach Ulan Bator.

Die Waggons: Im Zug Nr. 2 (Rossija) waren neue russische Waggons im Einsatz. Wir hatten 2. Klasse, sauber, die Toiletten wurden an den Bahnhöfen nicht geschlossen. Der Zug Nr. 4 (die Toiletten wurden an den Bahnhöfen geschlossen) hatte chinesische Waggons. Wir hatten dort 1. Klasse, die 2. Klasse bei den neuen russischen Waggons im Zug Nr. 2 war nach unserer Einschätzung jedoch qualitativ besser als die 1. Klasse in den chinesischen Waggons von Zug Nr. 4 (insbesondere Sanitär).

25.06.2012


Mit den Tickets und Visa hat alles sehr gut geklappt. Auch die Abholung in Moskau war kein Problem. Die Plätze im Abteil, sowie der Wagen, direkt vor dem Speisewagen, waren klasse. Wirklich alles zu unserer Zufriedeheit. Vielen Dank nochmal für die gute Vorbereitung, alles war so, wie wir es uns vorgestellt hatten.

18.06.2012


Die Bahnfahrten waren wunderbar. Die drei Tage Fahrt von Irkutsk nach Moskau gingen erstaunlicherweise vorbei wie im Flug, obwohl sie in der Vorschau ewig zu dauern scheint. Das Personal in den Zügen war immer sehr nett und die Wagen und Abteile gut gepflegt. Es gibt kaum etwas Entspannenderes als diese Bahnfahrt. In irgendeinem Reiseführer stand, dass die Fahrt etwas von einem sehr langen Picknick hat. Da ist was dran! :-) Schade nur, dass es die berühmten Verkäuferinnen an den Gleisen nicht mehr gibt. Stattdessen muss man sehen, im oder am Bahnhof in aller Eile etwas zu besorgen. Aber auch das ging (mit Blick auf die Uhr!) immer ganz gut.

Die Fahrtrichtung Ost-West ist wirklich sehr zu empfehlen. Zuerst eine Woche Peking mit der deutlichen Zeitverschiebung zu Deutschland war die richtige Entscheidung. Im Laufe der Zugfahrt langsam die Zeitzonen von hinten wieder einzuholen und mehrere 26-Stunden-Tage zu haben, war richtig toll.

Die Busfahrt nach Ulan Ude war auch noch eine tolle Erfahrung, die eine schöne und interessante Abwechslung zu Bahn darstellte. Die Übernachtung in Ulan Ude war auch sehr gut. 

Ein wenig problematisch war lediglich der Abfahrtsort des Busses in Ulan Bator, den wir unserem Taxifahrer auf dem Plan zeigen mussten. Aber Straßen und Orte in Ulan Bator zu finden, scheint ja ohnehin eine komplizierte Sache zu sein. Und man muss höllisch mit den Taxifahrern aufpassen, vorher mit dem Hotel genau den Fahrpreis klären und unbedingt sein Gepäck möglichst zügig aus dem Taxi räumen. Unser Fahrer wollte das Doppelte von dem, was das Hotel als Preis nannte, worauf wir uns nicht eingelassen haben. Aber das war die einzige etwas unangenehme Situation der gesamten Reise.

16.05.2012


Die Fahrten in den Transsibzügen 2. Klasse waren in Ordnung. Die chinesische Variante war dabei wesentlich sauberer und auch die Abteile, der Tisch und die Betten in den Abteilen waren deutlich breiter, je Bett ca. 10 cm mehr. Außerdem verfügten die chinesischen Züge über einen seperaten, sauberen Waschraum mit drei Waschbecken. Im russischen Zug war nur in der Toilette ein sehr kleines, nicht gerade appetitliches Waschbecken mit kaltem Wasser. Toilettenpapier muß man immer mitbringen, "Flüssigseife" ist manchmal vorhanden. Handtuch nicht vergessen! Feuchttücher sind die bessere Variante.

Ein Samowar mit heißem Wasser für Tee, Kaffee oder Trockensuppe stand immer zur Verfügung. Sehr gut! Gut schmeckende Trockensuppen oder geräucherten Fisch konnte man meist auf den Bahnsteigen oder im Speisewagen kaufen. x----Leider war das Angebot nicht sehr abwechslungsreich. Keine frischen Sachen. Das Essen im Speisewagen ist nicht zu empfehlen. Das Essen ist sehr teuer und nicht gut.

11.10.2011


Die Züge waren ok und entsprachen den Erwartungen. Wir sind gut damit zurecht gekommen. Auch der Tipp mit dem Bus nach Ulan Batar zu fahren war wohl sehr gut wie wir von Zugreisenden gehört haben.

08.10.2011


Die Fahrt in Zug Nummer 2 war sehr bequem, sobald man das ganze Gepäck mal untergebracht hatte und besonders das Einkaufen am Bahnsteig ist lustig und die meisten Sachen wirklich gut und günstig. Wenn man nicht ein paar Sachen zur Beschäftigung dabei hat, kann die Landschaft manchmal etwas fad wirken, aber schöne Fotoobjekte findet man immer wieder.

Die Busfahrt von Ulan Ude nach Ulan Bator war ok, hat gut geklappt, war aber kein Highlight - war aber ja auch nicht als solches angedacht. Auf jeden Fall praktischer als mit dem Zug denke ich, sechs Stunden an der Grenze wären wohl hart, deren zwei haben auch schon gereicht. Insgesamt waren wir 14 Stunden unterwegs - Stau ist in UB ja obligatorisch.

Die Baikalbahn ist ein sehr schöner Ausflug gewesen, ging alles unkompliziert und Gott sei Dank war das Wetter wieder gut, nachdem es tags zuvor in Irkutsk bei 12 Grad ständig geregnet hatte. Das Bad bei acht Grad Wassertemperatur war aber doch sehr frisch ;)

Vielen Dank für die Organisation und beste Grüße vom Chinggis Khan Airport

03.09.2011


Die Reise im Zug (Nr. 68) war angenehm. Alles war sehr sauber, zu meiner Überraschung. Wir hatten täglich wechselnde Mitreisende und jeweils etwa 24 Stunden Zeit unsere Lebensumstände im Gespräch auszutauschen. Eva war unermüdlich als Dolmetscherin tätig und mit ihr war die Fahrt ein großes Vergnügen. Auch die Fahrkarten haben wir in angemessener Zeit bekommen. In Moskau herrschten 42 Grad bei unserer Ankunft und wir haben noch im Gewitteranzug den roten Platz umrundet und uns dann beim Regenguss ins angrenzende Kaufhaus geflüchtet. Gut, dass Eva sich überall auskannte und genau wusste, wohin sie mich führen wollte.

31.08.2011


Transsib Nowosibirsk-Irkutsk, Zug Nr. 340, 2. Kl.
Wir haben uns gut in die Gegebenheiten der Transsib eingefunden und empfanden die zweitägige Fahrt eine Bereicherung unserer Erfahrungen (man kann auch ohne tägliches Duschen und andere gewohnte Annehmlichkeiten gut auskommen).

Transsib Irkutsk - Ulan Ude, Zug Nr. 340, 2. Kl.
Sergej bringt uns bis ins Abteil. (Vorher musste er noch in der Apotheke Immodium für uns besorgen.) Fahrt war sehr schön, weil es stundenlang am Ufer des Baikals entlanggeht.

Busfahrt nach Ulan Bator
Ein erneutes Erlebnis! Grenzübergang erinnerte an frühere deutsch-deutsche Kontrollen. Aber wir hatten Glück: Er dauerte nur 2 1/2 Stunden, da wir die fast die ersten Grenzgänger waren. Nette Begegnungen und "Gespräche" mit einigen Mitreisenden in den Pausen. Beinahe wären wir in Ulan Bator pünktlich gewesen, wenn wir nicht in ein unbeschreibliches tägliches Verkehrschaos geraten wären. Wir waren erst gegen 21 Uhr am Ziel (der Bus ein paar Tage vorher war erst um 23.30 Uhr da). Wie erleichtert waren wir, dass ein Fahrer auf uns wartete (obwohl das im Reiseverlaufsplan nicht stand). Und er sprach sogar deutsch.
Weil die Fahrzeit eines Busses nicht im voraus abschätzbar ist und man im Bus selbst ja sehr eng sitzt, ist die Fahrt mit der Bahn vielleicht doch körperlich nicht so anstrengend.

30.08.2011


Alle Zügen waren auf die Minute pünktlich. Ab Krasnojarsk die ersten Touristen an Bord; bislang gab es nur uns - und Russen... Ab Ulan Ude sind zum ersten Mal Touristen in unserem Abteil. Elendlange Grenzformaltitäten bei Nauschki. Ab Ulan Bator - schöne Fahrt durch die Wüste Gobi, das Umspuren in Erlian an der chinesisch-mongolischen Grenze verfolgen wir aus dem Wagon heraus, aussteigen ist - entgegen der Auskunft in den Reiseführern – nicht möglich.

30.07.2011


Der Zug Nr. 23 von Peking nach Ulan Bator war nicht besonders voll, sodass ich mir das 4-Bett-Abteil mit nur einem Reisenden teilen musste (ein Deutscher, der mit dem Zug von Hanoi nach Faro unterwegs war). Das Abteil war sehr gemütlich und die Fahrt durch China und die Mongolei traumhaft. Einziges Manko war die Tatsache, dass es von Peking bis zur mongolischen Grenze keinen Restaurant-Wagen gab. Aber ich hatte Glück und konnte unterwegs Nudelsuppen einkaufen, sodass ich nicht hungern musste :). Der Grenzübergang dauerte tatsächlich 5 Stunden, aber man kann aus dem Zug aussteigen (dann verpasst man allerdings den 'Radwechsel', für einige Zugfanatiker war dies ein kleineres Drama - also, wenn man dies miterleben möchte, unbedingt im Zug bleiben!). Am Grenzbahnhof gibt es einen kleinen Supermarkt, sodass man sich dort nochmal mit Lebensmitteln eindecken kann und auch die fünfstündige Wartezeit mit Bier etc ganz gut rumbringt. Die restliche Fahrt durch die Mongolei (und Gobi Wüste am frühen Morgen!) verging wie im Flug, und nach genau 30 Stunden Fahrt sind wir in UB angekommen.

03.07.2011


Die Busfahrt war sehr angenehm, zumal ich in netter Begleitung war und insbesondere aus zeitlichen Gründen die optimale Entscheidung.

15.11.2010


Trains:
Well I have read story`s and saw pictures but noone could prepare me for the reality. It is well organised from the moment you get on the correct compartment until the attendant brings you your sheets. I believe sincerly because I went for a Basic Course Russian that when I greated the att. and introduced myself in their language they were pleasantly surprised and appriciative and therefore more than willing to help your for the duration on the trains. As were my fellow travellers who took it upon them every single one until Vladi to teach me more Russian. The train was one of the best part of my journey, the people after the introduction opend their bags of food and encouraged me to eat, they song songs and we chatted drank and slept until the early part of the hours. Also because I became friends with all of the att. I was allowed to take showers free of charge and they invited to stay to have B`fast with them etc. Trains themself are basic, reasonble clean but they function. It is part of the experience.

 

Bus:
Well the Mongolians love bureaucratic as much as the Russians upon crossing the border but the ride  was comfortable enough. 5hrs at the border both ways. We stopped often enough for breaks and the restaurant was fine.

04.10.2010


Die Züge waren allerdings von sehr unterschiedlicher Qualität. Zug Nr. 6 war etwas älteren Datums, aber dennoch charmant. Problematisch war nur, dass die Zugbegleiterinnen weder Russisch noch Englisch sprachen oder sprechen wollten. Es handelte sich um mongolisches Personal, das in erster Linie durch Unfreundlichkeit auffiel, was unseren Spass an der Reise jedoch nicht getrübt hat! Zug Nr. 24 bot da ein ganz anderes Bild, war sehr modern und luxoriös und auch das mongolische Personal war deutlich freundlicher.

25.09.2010


Die Reise war alles in allem spitzenmäßig. Die Zugfahrten ware sehr entspannt und erholsam, was mit Sicherheit auch am Zweierabteil gelegen hat. Speziell von Peking nach UB hatten wir Glück, da wir hier ein sehr schönes "Nostalgie"-Abteil hatten.

23.09.2010


Es hat alles bestens funktioniert und wir hatten eine tolle Reise. Die Züge waren alle ok, am besten hat uns Nr. 24 von Ulan-Bator nach Peking gefallen, weil er in sehr traditionellem Holzdesign gehalten war (wie man sich die Transsib eben vorstellt) und wir sogar ein eigenes Waschbecken/WC hatten. Außerdem war das Personal dort mit Abstand am freundlichsten und es war alles immer blitzblank sauber - mag auch daran liegen, daß wir offenbar das Abteil neben dem Zugchef hatten. Zug Nr. 2 war auch ok, die russischen Schaffner waren aber sehr reserviert und genervt, und dreieinhalb Tage Zugfahrt waren für uns auch das Limit. Zug Nr. 6 hat uns nicht so gefallen, das lag aber ausschließlich daran, daß es keine Air Condition gab und die Zollkontrollen an der russischen und monglischen Grenze ewig dauerten. Interessant war, daß in Ulan-Ude beim langen Grenzaufenthalt viele Reisende Duschen gegangen sind - offenbar war das im Bad des Bahnhofsgebäudes möglich.

26.07.2010


Die Ticketabholung hat gut funktioniert. Der Bus von Ulan Ude nach Ulan Bator ist wirklich eine bessere Alternative als der ~30h Zug. Danke fuer den Tipp!

Die Bahnreise in der 3. Klasse in Russland war auch kein Problem. Ich war froh, dass ich nicht in der 2. Klasse gefahren bin. Man trifft in der 3. Klasse mehr junge Leute.

13.06.2010


Glücklicherweise war unser Waggon nicht voll besetzt (nur drei Abteile), sonst wäre der Aufenthalt in der 2. Klasse sicher strapaziöser gewesen. Das Fehlen einer Dusche war schon eine Herausforderung, allerdings hat uns die nette chinesische Besatzung einmal bei ihrer zur Dusche umfunktionierten Toilette duschen lassen... Das Essen in den Restaurantwaggons (wir haben nur den russischen und chinesischen ausprobiert) war nun nicht gerade atemberaubend, aber mal eine Abwechslung zu den Piroggen und Blinis, die wir auf den Bahnhöfen kauften, und den Suppen, die wir uns selbst anrührten.


Die Reise hat meiner Freundin und mir sehr gut gefallen. Man sieht dem Zug (Nr. 3 von Peking nach Moskau) von innen Bauort und -jahr an, anfangs haben wir deshalb etwas schmunzeln müssen... Wahrscheinlich grade deshalb hat man sich aber nach kurzer Zeit wie Zuhause gefühlt. Die Möglichkeiten zum Waschen sind begrenzt. Das Personal war sehr nett und aufgeschlossen.

Unser Gepäck wurde übrigens nicht gewogen am Bahnsteig in Peking, ich musste nicht zusätzlich zahlen, allerdings ist es unglaublich kompliziert, große Koffer im kleinen engen Abteil zu verstauen. Im 2. Klasse Abteil sollte man nicht unter Klaustrophobie leiden. Allerdings hat man bei einer Durchreise meistens das Abteil für sich. Wir hatten nur 2 Mitbewohner für je einen Tag ungefähr.

Am ersten Tag bekamen wir Verpfegung, danach haben wir uns selbst verpflegt, das ist billiger und sehr interessant, insofern man mal auf russischen Bahnhöfen eingekauft haben will.

Besten Dank nochmal für Ihre Hilfe, es war ein unvergessliches Erlebnis.

26.08.2010



Die Reise war toll. Wir sind gesund und munter.

Ihre Empfehlung mit dem Zug Nr. 350 zu fahren war gut, denn hier war nicht alles voller Touristen in ständiger Feierlaune, die WC`s waren nicht ständig besetzt und der Fahrpreis war sicher günstiger.

Wie gesagt, insgesamt war der Urlaub sehr gelungen. Die Bahnfahrt in der zweiten Klasse war gut. Wir hatten so die Möglichkeit, verschiedene Leute aus verschiedenen Ländern (zum Teil Einheimische, zum Teil andere Touristen) kennenzulernen. Nochmals vielen Dank für Ihre tolle Unterstützung bei der Vorbereitung unserer Reise! Ich würde Sie jederzeit weiter empfehlen.


After many weeks of quiet in the countryside of Mongolia, even Switzerland is hard, and I will be getting into the high mountains as soon as possible! Meanwhile: my trip platzkartny was wonderful and I would easily do it again and again. The first 3 days I was adopted by 5 Russian sailors, and after that families of Uzbeks. My Russian started to return very slowly but communication was no problem. The countryside was beautiful.

I had a great time in Moscow, but VERY expensive and very hot. No problems getting train ticket, and on to the train, everyone very friendly and helpful. It was a terrific trip, and except for Ulan Ude, perfect in every way! Platzkartny is really the way to go! Thanks for all the help.

13.07.2010


Eine tolle Reise, die einen auch spueren laesst, riesige Distanzen zurueckzulegen. Alle Menschen auf dem Weg begegneten uns freundlich, die Staedte machen Lust auf intensivere Erkundung. Besonders schoen ist es, drei unterschiedliche Kulturen kennenzulernen. Nochmals danke fuer die sehr gute Organisation!

Den nur von Touristen genutzten Zug von Ulan Bator nach Peking empfanden wir zwar als sehr schoen, aber vergleichsweise langweilig: Man redet zu viel mit Leuten, die den gleichen Trip machen wie man selbst, die das Gleiche erwarten wie man selbst - da kann nicht so viel Neues entstehen.


Die Fahrt war super, das Essen lecker und die Leute in der Bahn freundlich und offenherzig. Die Schaffnerinnen waren teilweise etwas streng, aber das gehört wohl zum Beruf. Wir fühlten uns immer sicher. Ohne Russischkenntnisse ist das alles aber wohl schwieriger mach- und erlebbar. Was wir nicht erlebten, ist das Singen von Liedern zu Gitarre. Dafür haben wir Durak gelernt und auch immer wieder mit russischen Mitreisenden gespielt.

Eine große Überraschung war der internationale Zug ab Irkutsk, wo wir praktisch keine Russen mehr trafen (außer den Schuhmacher Anton), sondern so viele Touristen, wie wir bis dahin insgesamt nicht gesehen hatten. Zugtechnisch schön war es nun, dass wir plötzlich Fenster aufmachen konnten, was bis dahin nicht möglich war. Schade war das Fehlen eines Speisewagens und der Versorgung durch all die leckeren Speisen, die es auf der Hauptstrecke auf den Bahnsteigen gegeben hatte.


Die Reise war perfekt. Ein bisschen viele Schnarcher um uns herum, aber wir hatten eine tolle Zeit und auch ein paar Leute kennengelernt. Baikalsee heute bei +5C und Sonne war auch super.


Die Platz für den ersten Teil der Reise war hervorragend ausgesucht, quer zur Fahrtrichtung, unten, über der aufklappbaren Gepäckbox. Wenngleich ich nicht eine Nacht dort verbracht habe, da mich eine ältere Frau mit Händen und Füßen verstehen machte, daß für mich jungen Menschen ein Liegeplatz oben längs der Fahrtrichtung genauso praktisch wäre. Stimmte auch. Die Plätze sind halt schmäler, haben oben aber den Vorteil, man kann  sich tagsüber auch ohne Absprache mit den Tischnachbarn hinlegen. Von Moskau bis Irkutsk hatte ich in Folge sehr viel Zeit zu lesen, da sich zunächst nur eine Burjatin mit geringen Englischkenntnissen als Gesprächspartnerin anbot, die außerdem selbst ein Buch nach dem anderen las. Am zweiten Tag lernte ich schließlich einen jungen Moskauer Studenten kennen, der fließend deutsch sprach und mit seinen Eltern auf dem Weg war Verwandte in Blagowestschensk zu besuchen, nur für einige Tage versteht sich! Fliegen scheint in Russland sehr teuer zu sein.

Im zweiten Abschnitt von Irkutsk nach Ulan Bator hätte die Zusammensetzung der Fahrgäste nicht konträrer sein können. In meinem Wagen waren ausschließlich Franzosen und einige Schweizer. Hier hatten Sie mir einen Platz oben in einem Viererabteil mit einem französischen Pärchen gebucht. Die beiden waren in meinem Alter und so war auch dieser Teil der Reise äußerst gelungen.


Die Zugreise von Moskau nach Irkutsk und von Irkutsk nach Peking über Mandschurei, für die wir die Fahrkarten bei Ihrem Reisebüro gebucht haben, war wunderschön. Der Zug war ausgezeichnet sowie das Personal. Wir sind sehr zufrieden gewesen.


Die Zugfahrt von Moskau nach Irkutsk war spannend. Wir sind in einem Personenzug gefahren und waren die einzigen Touristen im ganzen Zug. Es war schwer, Kontakt zu den russischen Mitreisenden zu bekommen, die eher auf Distanz zu uns blieben. Die Zugfahrt war ein interessantes Abenteuer und wir waren dennoch froh, als in der Mitte der Strecke ein Amerikaner zustieg, mit dem man sich etwas austauschen konnte.

Mit unserer Zugbegleiterin, einem jungen Mädchen, hatten wir etwas Pech, da sie eine andere Idee von Sauberkeit hatte, wie die Zugbegleiterinnen in den nächsten Zügen. Es war sehr unsauber und am Ende der Fahrt waren die Toiletten ekelhaft, was den langen Aufenthalt im Zug nicht erleichtert hat.

Von Ulan Bator nach Peking hatten wir einen chinesischen Waggon mit allem Luxus und sauberen Toiletten. Der Zug war voller Touristen und erst jetzt wurde uns klar, wie viel Glück wir auf der ersten Fahrt mit unseren russischen Reisegefährten hatten. Die Stimmung im Zug war ganz anderes und unsere Mitreisenden (Reisegruppe Wodkatrain, das sagt ja schon alles !)  waren eher auf Party als auf Erlebnisse aus.


Die Transsib reise war super es hat alles geklappt. Vielen dank!! Es were nur praktish gewesen wenn man gewusst haette wann es Essen beim Ticket gibt und wann nicht.


Wir würden jederzeit wieder 2.Klasse mit der Transsib fahren, weil man wirklich viele Einheimische kennenlernt, die auch oft mit wenig Englischkenntnissen das Gespräch suchen. Haben wirklich nette Leute getroffen.

Die Verpflegung war manchmal etwas einseitig, aber es kam auch vor, dass man in den Genuss von Frikadellen und dazu roten Kaviar kam.


Eine sehr skurrile Begebenheit hatten wir in Erlian an der chinesischen Grenze, wo uns die Schaffner bedeuteten, dass wir nächtens doch zum Bahnhof laufen könnten. Plötzlich aber waren alle Leute verschwunden, auch die Schaffner und wir standen in der nächtlich-dunklen Stadt allein, einige der kleinen Lädchen waren noch mit Kartenspielern belebt, ohne die Tickets bei uns zu haben (die in den internationalen Zügen ja eingesammelt werden) und wussten nicht, wie wir wieder in den Zug kommen sollten. Wir sprangen schließlich auf den fahrenden Zug wieder auf. Die chinesischen Schaffner waren sowieso etwas stieselig und darauf bedacht, sich selbst das Leben angenehm zu gestalten.

Dafür ist der Speisewagen im chinesischen Zug lobend hervorzuheben.


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