Fremdsprachenkenntnisse und Orientierung

Fremdsprachenkenntnisse

Rechnen Sie nicht 100%ig damit, dass die Einwohner der Länder entlang der Transsib-Ro­ute eine andere Sprache außer ihrer Muttersprache sprechen. Ler­nen Sie oder notieren Sie sich vor der Reise die wichtigsten Begriffe in der jewe­iligen Fremdsprache.

In Moskau sprechen junge Leute oft Englisch. In Sibirien und Ostrussland, auch in den Ho­tels, ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering, sich auf Englisch verständi­gen zu können. In der russischen Hauptstadt und in den Transsibzügen trifft man ab und zu auch jemanden, der etwas Deutsch spricht.

Bei Erledigung wichtiger Formalitäten, wie z. B. an der Grenze oder bei amtlicher Registrie­rung (siehe unten), hilft es oft, das Gespräch sehr freundlich und auf Russisch anzufangen. Auch grammatisch unkorrekt gestellte Fragen stimmen den Gesprächspartner in der Regel positiv.

In der Mongolei wird Englisch so gut wie nur in der Hauptstadt verstanden und gesprochen. Außerhalb von Ulan Bator ist die Chance, in Englisch zu kommuni­zieren fast Null. Eine Ausnahme bilden touristi­sche Attraktionen außerhalb Ulan Bator wie z.B. die touristischen Jurtencamps in Karakorum, im Natio­nalpark Terelj und in der Wüste Gobi, wo man auch Englisch sprechende Personen tref­fen kann. Es gibt auch Mongolen, die zwar kein Englisch sprechen, die Sprache jedoch etwas verstehen können.

Chinesische Taxifahrer verstehen oft keine Straßennamen in der englischen Sprache. Hilfre­ich ist deshalb, sich den Hotelnamen und seine Adresse in Chine­sisch zu notieren und diese vorzuzeigen.

Orientierung in Russland und in der Mongolei

In Russland und in der Mongolei haben viele Firmen und private Unterkünfte u.a. aus Spar­maßnahmen und wegen komplizierter Vorschriften keinen Schild auf ihren Sitzgebäuden. Auch in Bürohäusern sind oft keine oder unzureichende Kennzeichnungen zu finden. Zusät­zlich befindet sich oft der Eingang im Hinterhof oder an der Seite des Gebäudes. Die ein­fachste Lösung ist, nach dem Weg zu fragen oder sich vorher über Besonderheiten zu infor­mieren.

Die Mongolen kennen oft keine Straßennnamen. Auch die jenigen, die seit Jahren in der Hauptstadt wohnen, orientieren sich meist nach wichtigen Gebäuden, die fast jeder in der Stadt kennt, z.B. an Hotels, Ämtern, Märkten oder großen Plätzen. Deshalb ist es sinnvoller, die Adresse zu beschreiben und zu sagen, dass sie in der Nähe des Hotels Chinggis Khaan liegt, statt einfach nach einem Straßennamen zu fragen.

Bei Individualreisen nach Russland ist in einigen Situationen Geduld sehr hilfre­ich, insbe­sondere bei Erledigung wichtiger Formalitäten, wie z. B. an der Grenze oder bei amtlicher Registrierung (siehe unten). Man soll nie aufgeben, da Geduld und Ausdauer in den meisten Fällen belohnt werden.

 


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